e u r o a r t . a t  -  f o t o a r t   u n d   m a l e r e i            J. J. H i e s s

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J.J.Hiess

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Autodidakt auch als Maler, kam ich 1987 zur Malerei.

Anlass war eigentlich eine Wohnungszusammenlegung und deren eigenhändige Renovierung. Nach weitgehendem Abschluss der mit der Zusammenlegung von vier Wohnungen anfallenden Arbeiten, war im Wohnzimmer zwar eine wunderbare Holzverkleidung, doch es war halt sehr „nackt“.

Ebenda gebar der Wunsch –BILDER müssen hierher. Somit begann eine Wanderung durch diverse Möbelhäuser und Bildergalerien. Poster kamen erst gar nicht in Frage, es musste schon was ECHTES sein. Das Wissen über Malerei beschränkte sich bis dahin etwa darauf, dass ein gewisser Herr Rembrandt etwas üppigere Damen malte, und ein gewisser Van Gogh sich ein Ohr abschnitt.

Das änderte sich jedoch ab diesem Moment schlagartig. Von einer wahren Sucht ergriffene Faszination war die Folge. Ich wollte ALLES wissen – warum, wie und vor allem womit wurde ein Bild erstellt. Welche Technik wurde verwendet. Ich kaufte mir Unmengen von Büchern über internationale Museen, und dann auch über das „wie´s geht“.
„IMPRESSIONISTEN“- allen voran Monet, Renoir und Degas lösten in mir etwas aus, das wahrscheinlich nur mit der Hysterie von Jugendlichen in der Verehrung ihrer Popidole zu vergleichen ist.

Kurz entschlossen betrat ich ein namhaftes Künstlerzubehörgeschäft, ließ mich über verschiedene Techniken beraten, und entschwand mit einer getätigten Ausgabe von über 7.500.- ÖS ( etwas mehr als 500.- EU ) Leinwand, Ölfarben, Aquarellpapier und - Farben sowie die dafür geeigneten Pinsel (hatte mich ja vorher schon etwas schlau gemacht - in Sachen „wie´s geht“) waren die Ausbeute dieses Besuchs. Heimwärts, ausgepackt und ohne Vorlage oder sonstiges habe ich mein „ERSTES“ Ölbild in Angriff genommen. Und dieses - bereits mit gemischten Farben, und nicht mit festgesetztem Farbton – gelang (ist auf meiner Homepage euroart.at zu sehen). Es war zauberhaft – das erste mal gezielt einen Pinsel zur Erstellung eines Bildes eingesetzt und ein befriedigendes Ergebnis erzielt ! Ab jetzt wars um mich erst recht geschehen. Ich kann nicht sagen, wie viele Quadratmeter Leinen ich bei Übungen verarbeitete, nur um DAS Farbmischen zu erlernen.

Man hat mir immer schon zwei „GOLDENE HÄNDE“ nachgesagt, darum erlebte ich es eigentlich mehr als ein Erfahrung sammeln, denn als Arbeit, da ich mir damit vom ersten Augenblick an sehr leicht getan habe.

Nun begann es erst recht. Hatte bald darauf ein richtiges Arsenal an Materialien der unterschiedlichsten Art vorrätig (Degas z.B. ist ja vor allem für seine Pastellbilder bekannt, Van Gogh für Öl, etc). Ein mir sehr wichtiger Umstand war, dass die Materialien das absolut Beste waren, die man bekommen konnte, denn wenn etwas nicht gelingen sollte, so war eben ich der alleinige Schuldtragende.

Drei Monate nach dem ersten Erwerb von Malutensilien, wagte ich mich an die Kopie von Monet`s „Mohnblumenfeld“. Und auch dieses wurde mit Begeisterung aufgenommen.
Von da an habe ich mich mit so ziemlich allen Techniken auseinandergesetzt. Nicht mehr nur Öl, Aquarell, Pastell, Acryl, Gouache, Kohle, Tusche usw. sollte es sein. NEIN, Airbrush, Eitempera, Hinterglas faszinierten mich, es kam zu guter letzt auch noch eine komplette Radierwerkstatt mit Druckerpresse und allem, was man halt so braucht dazu.

Stilistisch habe ich mich vorläufig noch nicht festgelegt, denn ich bin der Meinung, dass man alles, was man sieht, in jeder Stilform zum Ausdruck bringen kann, wenn man sich nur genügend damit auseinandersetzt - und um ehrlich zu sein, möchte ich eigentlich jedes Motiv in allen nur erdenklichen Arten bearbeiten. Für mich hat das Abstrakte oder Gegenstandslose die gleiche Faszination wie Impressionistisches oder Fotorealismus, und auf eine bestimmte Technik möchte ich mich erst recht nicht festlegen.
Natürlich ist auch bei mir eine Betonung in eine Stilrichtung vorhanden, der in der Serie „ART“ bereits deutlich zum Ausdruck kommt - den ich aber zur Zeit zugunsten der Vielseitigkeit nicht ausreizen möchte (wofür mir aber sicherlich in den nächsten ein oder zweihundert Jahren noch ausreichend Zeit bleiben wird ….:-).

An dieser Stelle möchte ich noch meiner Ex Gattin Regina meinen ausdrücklichen Dank aussprechen, denn ihr grandioses Verständnis, konstruktive Kritik sowie stete Unterstützung waren eine enorme Hilfe, und aber auch Ansporn für mich.

 J.J.Hiess
Grundsteingasse 8
A - 1160, Wien

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